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Blogbeiträge (3)

  • Und dann hat er mich gezwungen es nochmal 7 Mal zu machen.

    Dann weitere 10 Mal. Und das war auch gut so. Okay, gezwungen ist vielleicht ein bisschen hart formuliert. Aber Jo Bukowski, Professor an der Alanus Hochschule in Köln und einer der Lehrer, bei denen ich mir gelegentlich ein paar Impulse für meine Entwicklung als Künstlerin holen durfte, kann schon sehr klare Worte finden. Und seine Aufgabe für mich war schlichtweg, ein und dasselbe abstrakte Bildmotiv – ein und dieselbe Komposition, mit genau denselben Farben wieder und wieder und wieder zu malen. WAAAAAS? Was für eine Zumutung, für mich, die ich doch die Abwechslung so sehr liebe, gerne alles Mögliche ausprobiere, voller Neugier überall mal hineinleuchte. Aber der Widerstand war sinnlos. „Na, wenn er noch nicht genug hat, dann mach‘ ich das halt weiter. Dann rotz‘ ich ihm das jetzt mal hin. Ist mir doch egal. Dann mach ich das halt.“ „Ach noch eine Runde, und jetzt auch noch mit Zeitdruck? Jo, Du nervst mich!!! Aber okay, ich bin schließlich hier, um etwas zu lernen.“ Das war genau der Punkt, an dem er mich haben wollte. Loszulassen von zu viel vorgefasster Vorstellung, wie das Endergebnis aussehen sollte. Von zu viel „Technikverliebtheit“, denn clever, wie man ist, hat man hat sich auf YouTube und anderswo ja schon so einiges an wirkungsvollen „Moves“ abgeschaut und beigebracht. Die muss man aber wieder ablegen, wenn man Tiefe erreichen will. Der Sache stattdessen auf den Grund gehen. Und sich durch eine Phase von gefühlt „hässlichem Müll“, den man da produziert durchkämpfen, damit man am Ende weiß, wer man ist und wo man hinwill. Seine künstlerische Position findet. Durch die repetitive Aufgabe kommt irgendwann das hoch, was man wirklich mit der Malerei ausdrücken wollte. Und das zu erkennen, ist ein großes Geschenk. Es in Worte zu fassen ist nicht immer einfach. Wenn Du als Kunstliebhaber daher vor der Frage stehst, wie man eigentlich die Spreu vom Weizen trennen kann, wie Du beurteilen sollst, welche und welcher der zahlreichen KünstlerInnen da draußen ernsthaft, seriös und nachhaltig arbeitet, und auch morgen noch am Kunstmarkt zu finden sein wird, dann habe ich folgenden Tipp für Dich: ❌ Schaue nicht (nur) auf die Anzahl der Follower auf Instagram, Facebook, TikTok und XouTube – sie zeigt eher, wie wirkungsvoll sich die Person inszeniert. ❌ Frage nicht unbedingt die „sachverständige Person“ in Deinem Bekanntenkreis, ob man von dem Namen schon mal was gehört hat – denn auch diese Vorgehensweise führt eher zu denen, die am lautesten die Werbetrommel rühren. ✔️ Suche doch einfach mal den Kontakt mit dem Künstler oder der Künstlerin, für die Du Dich interessierst und stelle im nächsten Gespräch die Frage nach den prägenden Momenten seines oder ihres Werdegangs… Auf das Resultat darfst Du gespannt sein! Falls Du übrigens auch noch wissen willst, wie ich zur Kunst gekommen bin, und was ich von einem weiteren sehr angesehenen Künstler, Peter Tomschiczek, lernen durfte, dann abonniere am besten gleich hier meine Studio Updates. So bekommst Du exklusive Inhalte als erstes - sei es der erste Blick auf die neue Serie oder Wissenswertes rund um abstrakte Malerei und das neue Trend Thema NFTs.

  • User Experience gehört ins Museum!

    Am letzten Regenwettertag war ich wieder mal dort. In der Pinakothek der Moderne. Ich liebe sie, aber es ist leider viel zu selten „schlechtes Wetter“… Aktuell (mitte 2022) wird dort eine Ausstellung von Cecily Brown gezeigt. Eine zeitgenössische Künstlerin meines Jahrgangs, deren Werk zu den interessantesten Positionen der europäischen Gegenwartsszene gehört. Die Künstlerin aus London hat sich intensiv mit dem Sammlungsbestand der Staatlichen Graphischen Sammlung in München auseinandergesetzt. Sie hat Impulse von Bosch und Bruegel bis Cézanne und Michelangelo aufgegriffen und in ihrer eigenen Malweise paraphrasiert. Besonders angetan hat es mir dabei ihre Auseinandersetzung mit einem Werk von Franz Marc, betitelt „Leda und der Schwan“. Kurzer Blick in die Runde – wer kennt diesen Mythos? Nein? Also ich hab‘ zwar ein Gräcum, aber ich musste auch erst mal länger überlegen. War das nicht was in Richtung Sex mit Tieren? Also vorsichtshalber doch nochmal nachlesen. Der Sachverhalt ist eigentlich schnell erzählt: Der griechischen Sage zufolge verliebte sich Göttervater Zeus in Leda, näherte sich ihr in der Gestalt eines Schwanes und schwängerte sie, nachdem sie sich – als verheiratete Frau - seinen Avancen zunächst widersetzt hatte. Ein knackiges Thema, oder? Auch künstlerisch wirklich ergiebig, denn die Grazie des Schwanes hat den Menschen seit je fasziniert. Der weiße Schwan gilt als Symbol des Lichtes und der Reinheit, der Reifung und Vollendung. Er steht auch eigentlich für Liebe und Treue. Das Werk von Franz Marc als Ausgangspunkt der Serie von Cecily Brown, hat eine klare und einfach zu lesende Komposition. Es gibt uns gut erkennbare visuelle Anhaltspunkte, auch in einer abstrakten „Auflösung“ der Bildidee das Gefieder des Schwans, seinen Hals ebenso wie Kopf und Torso der Leda immer wieder in den Formen und Farben der weiteren Gemälde zu finden. Kunst entdecken: Bildergeschichten wie bei TikTok, nur krasser! Ähnlichkeiten finden. Herausfinden, wie die Künstlerin das Thema adaptiert und variiert. So habe ich die „Aufgabe“ für den Besucher in dieser Ausstellung verstanden. Wenn das gelingt, dann hat man sich aktiv mit der Gegenwartskunst auseinandergesetzt, kann sich darüber unterhalten und selbst „Position beziehen“. Also ein erfolgreicher Ausstellungsbesuch, ganz egal, ob man die Bilder nun schön findet oder eher nicht. Umso mehr habe ich mich gewundert, dass das Original von Marc (als Ausgangspunkt) sehr schwer zu finden war und nicht erkennbar am Anfang der in Reihe gehängten Bilder stand. Stattdessen ein Text, den ich – ungelogen – drei Mal lesen musste, bis ich ihn halbwegs verstanden habe. Und der Sammlerin aus Frankfurt, die mich begleitet hat, ging es nicht besser, sie brauchte vier Anläufe. Wir haben uns daher nicht nur über Cecily’s Bilder ausgetauscht – die ebenfalls genug Stoff für Diskussionen gegeben hätten – sondern auch darüber, warum ein Museum es sogar uns SO schwer macht, Zugang zu den Exponaten zu finden. Schade, dass hier kein User Experience Designer mitgearbeitet hat! UX könnte dabei helfen, Ausstellungen und Kunstwerke beliebt zu machen - als spannende und verstehbare Bildgeschichten! Wie Social Media, nur krasser...

  • Kunst im stillen Kämmerlein?

    Beinahe wäre das genau so gelaufen, mit mir und meinen Kunstwerken. Aber ich sollte mich erst einmal vorstellen: Ich lebe und arbeite als bildende Künstlerin in München und habe Kunst zu meiner zweiten Karriere gemacht. Nach Jahren als selbständige Interims-Managerin hat die Malerei irgendwann "ihr Recht eingefordert". Keine einfache Entscheidung, denn die Umstände sind aktuell alles andere als vielversprechend für Kunstschaffende auf der freien Wildbahn. Warum ich dennoch daran festhalte und an die Idee glaube, mit meinen farbstarken, abstrakt expressiven Werken etwas dazu beizutragen, dass wir eben nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern zupacken und unser Schicksal selbst in die Hand nehmen sollten, das erfährst Du in verschiedenen Facetten in meinem Blog. Ich schreibe über Kunst und Management, über Ausstellungen und Alltagsbeobachtungen. Mitunter auch über meine Bilder und meinen Arbeitsprozess, denn das gehört einfach dazu. Laute Sprüche, platte Werbung, hinterlistige Verkaufstricks - das liegt mir alles gar nicht. Ich bin zwar nicht schüchtern, aber ich möchte mich nicht aufdrängen. Gefunden werden, entdeckt werden - das finde ich viel charmanter. Nur: Wie soll die Welt mich denn finden, wenn ich noch nicht mal mein "Schaufenster" beleuchte, geschweige denn auf's Sofa zum lockeren Plausch einlade? Für die digitale Welt ist das Schaufenster meine Website und die erste Einladung auf ein kleines Schwätzchen, das sind ein paar Gedanken und Ansichten rund um Kunst und Management, die Du hier in meinem Blog findest. So bist Du mir zu jeder Tages- oder Nachtzeit willkommen, nicht nur bei Ausstellungen oder Vernissagen... Über jeden Kommentar und jede Rückfrage freue ich mich riesig. Noch mehr über diejenigen Leser, die sich auch meine Studio-Updates abonnieren und damit mehr über meinen Werdegang erfahren und den ersten Zugriff auf neue Werke sowie auf die Videos erhalten, die nicht jeder zu sehen bekommt. Der echte Blick hinter die Kulissen also.... Und für einen Besuch oder ein Treffen in München oder am Bodensee, da bitte ich um vorherige Terminvereinbarung - ganz einfach über das Kontaktformular, via e-Mail oder am Telefon. Also - wir sehen uns, oder?

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  • EXHIBITIONS | Anja Stemmer

    Ausstellungen Galerien Anja Stemmer wird repräsentiert durch die folgenden Galerien: Singulart, Paris Saatchi-Online, USA TheArtForce, Deutschland Tricera, Japan Galartery, Österreich 2023 Einzelausstellung in Dubai (Frühjahr) Einzelausstellung auf Schloß Lautrach (Herbst) Ausstellung in der Galerie-Kanzlei Themis, München (April - Juni) ​ 2022 Einzelausstellung im Atelier für Architektur und Kunst, Nürnberg (Februar - April) Einzelausstellung im Geranienhaus, München (Mai) Einzelausstellung in Benediktbeuren (Juni/Juli) Einzelausstellung in der Säulenhalle Landsberg am Lech (17.-20. November) Gruppenausstellung SwissArtExpo, Zürich, SBB Halle (24.-28. August) Messe Artmuc, München (7.-9. Oktober) ​ 2021 Einzelausstellung "Blickfang" in der Kulturschmiede Sendling, München Gruppenausstellung "RedIs" kuratiert von Sergio Gomez - virtuelle Ausstellung Einzelausstellung "Tachism reloaded" - virtuelle Ausstellung Einzelausstellung im Geranienhaus, Schloss Nymphenburg, München - abgesagt Einzelausstellung in der Säulenhalle, Landsberg - abgesagt 2020 Einzelausstellung "Causa Color" im Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, München Ausstellung "Personal Notes" im Kunst-Quartier Leonberg Einzelausstellung im Geranienhaus, Schloss Nymphenburg, München Teilnahme an der Kunstmesse Artmuc 22-25.10. - abgesagt Einzelausstellung Cafe Ruffini, München ​ 2019 Einzelausstellung "Tachism Reloaded" im Geranienhaus, Schloss Nymphenburg Ausstellung "pick-me-up" im Kloster Benediktbeuren Gruppenausstellung Kultüren in München Einzelausstellung Ausstellung "Farb(ge)schichten", München Ausstellung "Farben, Formen, Emotionen" im Bürgersaal, Konstanz ​ 2018 Einzelausstellung "Phenomena" Mohr Villa, München Art Innsbruck, Österreich, vertreten durch Stil-Galerie Wien/München Art 3F Paris, Frankreich, vertreten durch Galerie Kerstan, Stuttgart Einzelausstellung im Geranienhaus, Schloss Nymphenburg, München Gruppenausstellung Kultüren, München Einzelausstellung im ZUK - Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuren Gruppenausstellung in der Stilgalerie, Wien ​ 2017 Gruppenausstellung "Dialogues" - K2, Helligaandshuset, Kopenhagen, Einzelausstellung "freie Sicht" in der Stadtteilbibliothek München Neuhausen Einzelausstellung "Unverblümt abstrakt" im Geranienhaus von Schloss Nymphenburg Einzelausstellung "Topologie der Farbe" im Vermessungsamt Augsburg Gruppenausstellung "Visionen / Anima Mundi" - Venedig, anlässlich der Biennale Gruppenausstellung Merry X-Mas, Galerie Kerstan, Stuttgart ​ 2016 Kunstmesse AAF Brüssel, vertreten durch Galeria Gaudi, Madrid Einzelausstellung im Café Ruffini, München Gruppenausstellung der Mitglieder des Kunstvereins in Bad Wörishofen Gruppenausstellung Galerie Art Atelier Ausstellung "Abstrakte Landschaften", Regen, Galerie Kalina Gruppenausstellung "Unterwasserwelten" London, Gabriel Fine Art Gallery Einzelausstellung im Geranienhaus, Schloss Nymphenburg, München Gruppenausstellung "Aspekte" - Orangerie im Englischen Garten, München Exposition Internationale Artistes du Monde, Cannes, Frankreich Gruppenausstellung Ringstraßengalerie, Wien Gruppenausstellung "Kultüren", München Gruppenausstellung in der Autorengalerie I, München Leipziger Kunstmesse ​ 2015 Einzelausstellung "Confluences" in der Rathausgalerie Konstanz Einzelausstellung "Farbenspiel" im Limulus im Museum Mensch und Natur, München Gruppenausstellung "Kultüren", München "Kunst trifft Küche", Bad Vilbel Einzelausstellung "Farbimpulse", DAB Bank Einzelausstellung "Emotions" BMW Group, Werk München

  • Anja Stemmer | informelle Malerei

    Meine schwungvollen, energiegeladenen Kunstwerke beflügeln die Phantasie kreativer Akteure, sich für eine bessere Welt einzusetzen >> Kunstwerke ansehen >>

  • ARTIST STATEMENT | Anja Stemmer

    ANJA STEMMER Die Ideen in unseren Köpfen formen die Welt um uns herum Ich möchte den Rahmen für Diskussionen über visionäre Ideen schaffen, Menschen zu Innovationen inspirieren und sie ermutigen, an ihre Träume zu glauben. Denn man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen! ​ Im größten Chaos Schönheit zu entdecken und scheinbare Fehler als neue Chancen zu begreifen - das ist auch die Quintessenz meiner künstlerischen Arbeit. Kunst ist eine Entdeckungsreise in die Welt der unerforschten Möglichkeiten: Meiner Intuition vertrauend, lasse ich mich auf den Tanz mit dem Zufall ein. Mit allen Sinnen hellwach und in jedem Moment ganz präsent zu sein - das ist es, was mein künstlerischer Schaffensprozess erfordert. Und meine Werke ermutigen auch den Betrachter, sich dieses Stück Freiheit immer wieder zu nehmen. ​ Anja Stemmer ist eine zeitgenössische Künstlerin mit einem beeindruckenden Hintergrund. Sie wechselte von der Physik ins Management und ist heute als freischaffende Künstlerin tätig. Als Autodidaktin studierte sie privat bei renommierten Künstlern wie Peter Tomschiczek, Jo Bukowski und Dietmar Wölfl. Ihre international anerkannten Arbeiten sind bereits außerhalb Deutschlands in Privatsammlungen in den USA, Namibia, der Schweiz und Österreich vertreten. ​ Mit ihrer Kunst ermutigt sie den Betrachter, Zugang zu spielerischen Erfolgen zu finden und ermutigt ihn, Neues anzupacken. Denn der "Heureka"-Moment kann schon um die nächste Ecke sein. ​

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